Erste Schritte

Loomio ist ein Werkzeug für Diskussionen und Entscheidungen in Organisationen, die zusammenarbeiten.

Damit kannst du Menschen zusammenbringen, um Themen zu besprechen, Vorschläge zu prüfen und Entscheidungen zu treffen.

So funktioniert Loomio

Loomio besteht aus drei Hauptbereichen: Gruppen, Diskussionen und Abstimmungen.

Gruppen

In einer Gruppe können Organisationen, Teams oder Gemeinschaften zusammenarbeiten. Die Startseite beschreibt den Zweck der Gruppe und bietet Zugang zu ihren Diskussionen, Abstimmungen, Mitgliedern und Dateien.

Diskussionen

Diskussionen bündeln Informationen und Gespräche zu einem Thema. Beteiligte können Hintergrundinformationen teilen, kommentieren, antworten, reagieren und mit Abstimmungen auf ein Fazit hinarbeiten.

Mit der Zeit entsteht in den Diskussionen eine durchsuchbare Dokumentation der Informationen, die deine Gruppe berücksichtigt hat, und ihrer Entscheidungen.

Abstimmungen und Vorschläge

Abstimmungen helfen einer Gruppe, Präferenzen zu erkennen, Rat einzuholen und Entscheidungen zu treffen. Verschiedene Abstimmungsvorlagen unterstützen unterschiedliche Abläufe. Bei einem Vorschlag können die Beteiligten auf eine vorgeschlagene Vorgehensweise antworten und ihre Antwort begründen.

Abstimmungen können Teil einer Diskussion sein oder unabhängig davon über den Tab Abstimmungen auf einer Gruppenseite gestartet werden.

Wo du diese Bereiche in der Benutzeroberfläche findest, zeigt dir der Kurzüberblick. Wie du dich beteiligen kannst, erfährst du unter So machst du mit.

Probiere es aus

Loomio lernst du am besten kennen, indem du eine kostenlose Testphase startest

So nutzen Menschen Loomio

Mitgliedsorganisationen beziehen viele Mitglieder in Entscheidungen ein. Parteien, Verbraucher- und Arbeitergenossenschaften sowie Vereine nutzen Loomio, damit Mitglieder Informationen teilen, Themen einbringen, an wichtigen Entscheidungen teilnehmen und bei Mitgliederversammlungen abstimmen können. Sie strukturieren Entscheidungsprozesse, machen sie nachvollziehbar, dokumentieren Diskussionen und Entscheidungen und beziehen die Stimmen ihrer Mitglieder in gemeinsames Handeln ein.

Selbstverwaltete Organisationen beziehen Mitarbeitende in Entscheidungen ein. Selbstverwaltete Teams, Arbeitergenossenschaften und soziokratische Organisationen nutzen Loomio für Entscheidungsprozesse auf Basis von Konsent, Konsens oder eingeholtem Rat – auch über Standorte und Zeitzonen hinweg. Sie nutzen das Wissen aller Beteiligten, verteilen Entscheidungen, entwickeln gemeinsam Regeln und dokumentieren Entscheidungen und Diskussionen.

Vorstände, Räte und dezentrale Netzwerke beziehen Beteiligte in Entscheidungen ein. Sie schaffen Raum für Diskussionen, behalten die Kommunikation im Blick und stimmen sich über Orte und Zeitzonen hinweg ab. Sie strukturieren Entscheidungsprozesse, können schneller reagieren und bewahren das Wissen ihrer Organisation.

Wohngemeinschaften und Wohnungsgenossenschaften treffen Entscheidungen gemeinsam mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn. Gemeinschaftliche Wohnprojekte, Ökodörfer, Wohnkooperativen, Wohnungsgenossenschaften und gemeinschaftliche Landträger nutzen Loomio, um die herkömmliche Verwaltung von Wohnanlagen und Immobilien durch demokratische Entscheidungen zu ergänzen oder zu ersetzen. Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden über gemeinsam genutztes Land, Gemeinschaftsräume und Vereinbarungen. Durch zeitversetzte Diskussionen können sich Mitglieder auch dann beteiligen, wenn sie unterwegs sind. Zugleich bleibt nachvollziehbar, wie die Gemeinschaft ihre Entscheidungen getroffen hat.

Loomio schafft eine fortlaufende Dokumentation deiner Organisation: welche Entscheidungen getroffen wurden, wer beteiligt war und welche Diskussionen den Entscheidungen vorausgingen.