Was wäre, wenn der Zweck von Unternehmen darin bestünde, „einen Nutzen für die Welt zu schaffen und zu versuchen, sie zu einem besseren Ort zu machen“? Oder wenn sie „das Glück der Mitarbeitenden“ als wichtige Leistungskennzahl hätten? Auch wenn das zunächst weit hergeholt erscheinen mag, haben wir bei Loomio das Privileg, ein solches Unternehmen zu unterstützen, das vorangeht und zeigt, wie Unternehmen einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag zu unseren Gemeinschaften leisten können.
mondora ist ein Softwaredienstleister und ein gemeinwohlorientiertes Unternehmen. Dem Unternehmen ist wichtig, wie seine Softwareprodukte entwickelt und genutzt werden, und es berücksichtigt dabei die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. So erfasst mondora beispielsweise, wie viel Papier – und damit wie viele Bäume – durch die Nutzung seiner Anwendung eingespart wird, mit der Banken ihre Unterlagen einfach digital verwalten können.
mondora zeigt, wie ein Unternehmen Nutzen für die Welt und seine Mitarbeitenden schaffen kann
Die gesellschaftliche Wirkung von mondora geht über Aktivitäten nach außen hinaus. Das Unternehmen möchte die Arbeitsweise in Italien verändern und zeigt, wie Mitarbeitende selbst entscheiden können, wie viel sie ortsunabhängig arbeiten möchten, und flexible Arbeitszeiten haben. mondora ist überzeugt davon, sowohl für seine Gemeinschaft von Mitarbeitenden als auch für die Welt einen Mehrwert zu schaffen.
mondora wurde 2002 mit diesen Werten gegründet. Als das Unternehmen in den letzten 7 Jahren von 10 auf 60 Mitarbeitende wuchs, entwickelte es seine Arbeitsweisen weiter, um seinen Zweck besser zu erfüllen. Es entstand eine Kultur der Offenheit und Transparenz sowie eine flachere Organisationshierarchie. Das Unternehmen führte Werkzeuge wie Loomio ein, damit alle ihre Ideen teilen können und gemeinsam entschieden wird.
Loomio hilft, Diskussionen zu klaren Ergebnissen und konkreten Schritten zu führen
Kirsten Ruffoni, bei mondora für das Gemeinwohl verantwortlich, sprach über einige der Hindernisse, mit denen mondora vor der Einführung von Loomio konfrontiert war. Sie erzählte: „Es gab Diskussionen, aber nichts passierte.“ Da die Mitarbeitenden ortsunabhängig und zu flexiblen Zeiten arbeiteten, war es „schwierig, Gespräche zu einem Abschluss zu bringen“ und generell „schwierig, ein Gespräch aufrechtzuerhalten, weil man im Büro immer auf unterschiedliche Menschen trifft“.
Kirsten berichtete, dass sie in dieser Hinsicht große Fortschritte gemacht haben und Loomio dazu beigetragen hat. „Entscheidungen, die früher Monate dauerten, dauern jetzt eine Woche“, sagte Kirsten zu mir.
Entscheidungen, die früher Monate dauerten, dauern jetzt eine Woche.
mondora nutzt die Vielfalt der Abstimmungs- und Entscheidungswerkzeuge von Loomio voll aus und schätzt es, dass Nachrichten nicht wie in Slack verloren gehen und dass sich – anders als bei E-Mails – Fristen festlegen lassen, um die Verbindlichkeit zu erhöhen.
Kirsten beschrieb eine schwierige Entscheidung, die auf Loomio getroffen wurde: die Gehälter bei mondora für alle im Unternehmen transparent zu machen. Der CEO hatte einige Bedenken, entschied sich aber, über Loomio alle im Unternehmen zu befragen. Nachdem alle Beteiligten einstimmig dafür waren, beschloss der CEO, der Gruppe zu vertrauen und die Regelung umzusetzen. Es geschah nicht nur nichts Schlimmes, sondern das Unternehmen konnte auch aus Sicht aller Beteiligten etwas sehr Positives erreichen: Es erkannte und schloss eine Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern und führte gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit ein. Kirsten sagte: „Loomio macht es uns leichter, unsere Meinungen vor unserem Chef zu äußern.“ Asynchrone Entscheidungswerkzeuge können überlegte Gespräche und schwierige Entscheidungen erleichtern, unabhängig davon, ob das Team ortsunabhängig arbeitet oder sich regelmäßig persönlich trifft.
Loomio unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und über Teams hinweg
mondora nutzt Loomio auch, um Kundschaft in den Gestaltungsprozess einzubeziehen, bessere Ergebnisse zu erzielen und Beziehungen zu stärken. Das Unternehmen bindet seine Kundschaft so früh wie möglich ein und schafft eine offene Kommunikation zwischen ihr und allen Personen im Team.
Neben der Unterstützung der internen Kommunikation und Entscheidungsfindung ermöglicht Loomio mondora, Gäste in bestimmte Diskussionen oder Gruppen einzuladen. mondora nutzt dies, um den Austausch mit Investierenden und Forschenden an Universitäten zu verbessern. Laut Kirsten half Loomio mondora dabei, „Informationen von Interessengruppen zu erhalten, mit denen sie nicht gerechnet hatten“.
Nach der Übernahme durch das größere IT-Unternehmen TeamSystem hat mondora Loomio als Entscheidungswerkzeug in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von TeamSystem eingeführt.

Aureliano Bergese, Senior-Entwickler, teilte seine Vision eines „neuen Mitarbeitenden“
Mit seinen Bemühungen, die Welt zu verbessern und das Glück der Mitarbeitenden zu fördern, führt mondora Italien und andere in eine Zukunft der Arbeit mit einem neuen Beschäftigungsmodell und einem „neuen Mitarbeitenden“. In diesem Modell können alle Beschäftigten durch Flexibilität, ortsunabhängige Arbeit und wirksame Kommunikation und Entscheidungsfindung vollständig mitwirken. mondora nutzt Loomio, um mit weniger Zeit und Aufwand bessere Ergebnisse zu erzielen. So unterstützt das Unternehmen alle Mitarbeitenden dabei, sich an allen Bereichen des Unternehmens zu beteiligen und den Austausch mit der Kundschaft zu vertiefen. Möchtest du mehr Nutzen für die Welt schaffen? mondora ist ein wertvolles Beispiel dafür.
Schlagwörter: Selbstorganisation Fallstudien
