Ein Comic-Experte, ein Webentwickler, ein Chiropraktiker, ein Filmemacher, mehrere Kuratorinnen und Kuratoren und ein Besitzer eines genossenschaftlichen Lebensmittelladens: Was haben diese Menschen gemeinsam? Nun, sie gehören zu den aktivsten Menschen auf Loomio – und sie gehören zur Adobe Books and Arts Cooperative.
Loomio liebt diese Gruppe von Menschen, die sich als Genossenschaft zusammengeschlossen haben, um einen beliebten Gemeinschaftsort zu schützen: Adobe Books im Mission District von San Francisco. Brett Lockspeiser erklärt: „Adobe Books gibt es seit 25 Jahren in San Francisco. 24 dieser Jahre war es ein Einzelunternehmen, das hauptsächlich von Andrew McKinley geführt wurde, dem der Laden gehörte. Leider ist es immer schwieriger geworden, seine Bücher zu verkaufen … und dazu kommt, dass San Francisco derzeit in einem unverschämten Tempo gentrifiziert wird. In der 16th Street im Mission District verdoppelten sich die Mieten.“
In den 1990er-Jahren nahm Andrew viele Künstlerinnen, Künstler und Musikschaffende auf, die sich mühsam über Wasser hielten und häufig auf dem Sofa in der Galerie im hinteren Teil des Ladens übernachteten. Diese Couchsurfer gehören heute zu den einflussreichsten Kunstschaffenden San Franciscos. Brett erzählt die Geschichte der Genossenschaft weiter: „Der Laden hat diese einzigartige Gemeinschaftskultur, die meiner Meinung nach ganz auf Andrews Persönlichkeit zurückgeht und darauf, wie offen er anderen begegnet. Er hat Adobe Books zu einem Ort gemacht, an dem Menschen sich immer wohlfühlen, wenn sie hereinkommen, sich hinsetzen und mit jemandem ins Gespräch kommen.“
So können Kunst, Musik und Poesie einfach auf angenehme und gute Weise entstehen.

Es ist ziemlich offensichtlich, warum Adobes Gemeinschaft sich weigerte, den Ort wegen der rasant steigenden Miete aufzugeben! Um den Laden zu retten, schlossen sich Menschen zusammen, die ihn liebten und ihn in ein genossenschaftliches Unternehmen umwandeln wollten. Sie starteten eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo und sammelten genug Geld, um den Ort am Leben zu erhalten. Am 1. Juli 2013 zogen sie in neue Räume … ein paar Straßen weiter in der 24th Street. Die Genossenschaft hat jetzt 14 Mitglieder, die den Laden gemeinsam führen. Andrew ist noch immer das kulturelle Zentrum, trägt die finanzielle und rechtliche Verantwortung aber nicht mehr allein – er ist gewissermaßen im Teilruhestand, tut aber immer noch das, was er am liebsten macht: Bücher.
Adobe liebt Loomio, weil:
- sie damit alle in der Genossenschaft über wichtige Diskussionen und Entscheidungen auf dem Laufenden halten
- ihre E-Mail-Postfächer dadurch nicht überquellen
- die Software laut Brett „kulturell perfekt“ zu einer Genossenschaft passt
- sie unsere Anleitungsvideos lieben

Was wünschen sie sich für die Zukunft?
Sie wünschen sich, dass Loomio offener wird, damit sie viele Menschen zu einer Entscheidung einladen und zahlreiche unterschiedliche Perspektiven aus der Gemeinschaft einbeziehen können. Das ist wegen ihrer großen Gemeinschaft besonders wichtig – während die Beschäftigten der Genossenschaft den Laden führen, soll die breitere Gemeinschaft die Entscheidungen treffen. Das wünschen wir uns auch!
Was meint ihr, Loomions?
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Schlagwörter: Fallstudien Unsere Gemeinschaft